Prof.  Marius Busemeyer

Leiter der Arbeitsgruppe für Policy-Analyse und Politische Theorie


Portrait

Marius Busemeyer ist Professor für Politikwissenschaften, insbesondere Policy-Analyse und Politische Theorie, am Fachbereich Politik- und Verwaltungswissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen vergleichende politische Ökonomie und Wohlfahrtsstaatenforschung, Bildungs- und Sozialpolitik, Staatsausgaben, Theorien des institutionellen Wandels sowie öffentliche Meinung und individuelle Einstellungen zum Sozialstaat. Er studierte Politik-, Wirtschafts-, Verwaltungs- und Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg und der Harvard Kennedy School of Government. Anschließend promovierte er an der Universität Heidelberg in Politikwissenschaften. Marius Busemeyer forschte zusammen mit Wolfgang Streeck und Kathleen Thelen am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung. Er war als Gastprofessor und -wissenschaftler tätig am Center for European Studies in Harvard, am WZB Berlin, am Nuffield College in Oxford, am Department for Economics an der Universität Paris 1 (Panthéon-Sorbonne) und am Amsterdam Center for Inequality Studies (AMCIS). Seine Forschung wurde unterstützt durch Drittmittel aus dem Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) sowie einem Starting Grant des European Research Council (ERC). Zu seinen Veröffentlichungen zählen die Monographie Skills and Inequality (Cambridge University Press, ausgezeichnet mit dem Stein Rokkan Prize for Comparative Social Science Research im Jahr 2015),  ein Sammelband (zusammen mit Christine Trampusch) mit dem Titel The Political Economy of Collective Skill Formation (Oxford University Press), eine kürzlich erschienene Sonderausgabe des Socio-Economic Review zum Thema The political economy of skills and inequality (zusammen mit Torben Iversen) und zahlreiche Veröffentlichungen in führenden Fachzeitschriften wie British Journal of Political Science, Socio-Economic Review, European Journal of Political Research, Journal of European Social Policy, Journal of European Public Policy oder dem British Journal of Industrial Relations. Marius Busemeyer wurde zudem zum Mitglied der Young Academy of Europe ernannt.

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