Sommersemester 2013
Europäische Außen- und Sicherheitspolitik
Bachelor ProseminarObwohl sich die Europäische Außen- und Sicherheitspolitik (EASP) stetig weiterentwickelt hat, kämpft die Europäische Union (EU) immer noch damit ihre Rolle als internationaler Akteur zu definieren. Im Rahmen des Proseminars erhalten die Studierenden einen Überblick über die Außen- und Sicherheitspolitik der EU. Im ersten Teil des Seminars werden die historische Entwicklung, die zentralen Akteure sowie die Instrumente der EASP behandelt. Im zweiten Teil wird das Politikfeld anhand der vorherrschenden Theorien der Internationalen Beziehungen und der Europäischen Integrationsforschung beleuchtet. Der dritte Teil des Seminars beschäftigt sich mit unterschiedlichen Dimensionen der EASP, wie z.B. der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, dem Verhältnis der EU zu anderen Großmächten oder zu anderen Internationalen Organisationen. (Syllabus)
Dozentin: Daniela Kroll
Termin: Donnerstag, 11.45-13.15 Uhr
Raum: C 421
Strategien der Außenpolitik
Bachelor VertiefungsseminarFür Akteure der internationalen Politik ist es heutzutage von besonderer Bedeutung, erfolgreiche außenpolitische Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Es handelt sich dabei um komplexe und erfolgsorientierte Konstrukte, die auf langfristigen und situationsübergreifenden Ziel-Mittel-Umwelt-Kalkulationen beruhen. Besonders im Rahmen von außenpolitischen Neuausrichtungen verschiedener Staaten war in den letzten Jahren immer wieder vom Begriff der Strategie die Rede. Was aber ist eigentlich eine Strategie? Wie entstehen Strategien? Wer ist an ihrer Entwicklung beteiligt und welche Folgen können Strategien haben? Welche Faktoren entscheiden über Erfolg oder Misserfolg? Wie erfolgreich können Strategien überhaupt sein? Das Seminar befasst sich vor dem Hintergrund dieser Fragen mit der strategischen Analyse im Bereich der Außenpolitik. Zunächst sollen die theoretischen Grundlagen (Struktur, Analyse, Auswertung) und die Instrumente zur Gestaltung von Strategien erlernt werden. Danach wird dieses Wissen auf nationale und internationale Fallbeispiele aus verschiedenen Teilbereichen der Außenpolitik angewendet. Dadurch werden die zuvor erlernten Inhalte theoretisch und methodisch in praktischen Themen reflektiert. Hierbei soll es neben dem klassischen Thema Sicherheitspolitik auch um neuere Themen wie Außenwirtschafts-, Entwicklungs- oder europäische Integrationspolitik gehen.
Didaktisch schlägt das Seminar im Sinne des Konzeptes der „student studies“ neue Wege ein: die klassische Struktur von Dozent und Teilnehmern soll aufgebrochen werden. Eine Gruppe von Studierenden ist schon im Vorfeld mit der Planung der Veranstaltung befasst. Die teilnehmenden Studierenden werden dann Fallbeispiele und Politikfelder im Anwendungsblock selbst auswählen und die entsprechenden Sitzungen eigenverantwortlich vorbereiten. Dadurch wird nicht nur das thematische Wissen vertieft, sondern auch eigenständiges Arbeiten und Denken, eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema und die Fähigkeit im Team zu arbeiten, gestärkt. Ergänzend dazu sollen inhaltlich passende Referenten und Experten eingeladen werden, um einen anregenden Austausch von Theorie und Praxis zu gewährleisten.
Dozent: Prof. Dr. Dirk Leuffen
Termin: Montag, 15.15-16.45 Uhr
Raum: D 522
Research Design II: Case Studies and Qualitative Methods
Master Lecture, Ph.D. Lecture
The course provides an in-depth introduction into research designs and methods commonly used in small-n research. Topics include causality and explanation, causal inference, concept specification, case selection, data collection, measurement, process tracing, content and discourse analysis. Students learn to evaluate the strength and weaknesses of qualitative approaches and to critically design and improve their own research. (Syllabus)
Lecturer: Prof. Dr. Dirk Leuffen
Date: Monday, 08.15-09.45 AM
Room: A 701
Preference Measurement and Analysis in International Relations and European Union Research
Master SeminarPreferences are a core ingredient of political analysis. The course introduces key methods for measuring preferences in International Relations and European Union research. In addition, we investigate explanations for national preferences in international negotiations. Why do countries hold specific preferences and what cleavages dominate in selected areas of international and EU decision-making? (Syllabus)
Lecturer: Prof. Dr. Dirk Leuffen
Date: Wednesday, 08.15-09.45 AM
Room: C 421
Kolloquium für Examenskandidaten
Bachelor und Master KolloquiumDozent: Prof. Dr. Dirk Leuffen
Termin: Montag, 10.00-11.30 Uhr
Raum: Y 310


